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Das passende Outfit für Bewerbungsfotos

Neben den allgemeinen Outfit-Tipps (gut sitzende, gebügelte, vorstellungsgesprächtaugliche Kleidung) möchten wir hier nochmal auf ein paar Details eingehen, die uns im Studioalltag immer wieder begegnen.

Der Blazer / Das Sakko
Wer Blazer bzw. Sakko tragen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass sich diese auch schließen lassen. Ein Sakko, das offen steht, lässt den Körper immer deutlich breiter wirken als er tatsächlich ist. Blazer, die so geschnitten sind, dass sie gerade nach unten verlaufen und keine Knöpfe haben, sollten für das Foto mit einer Sicherheitsnadel geschlossen werden.

Auffällige Kleidung
Ob auffällig gemusterte Oberteile oder schrille Krawatten: Je nach Branche kann es durchaus vorteilhaft sein, optisch ein wenig hervorzustechen, jedoch sollte man sich bewusst sein, dass Kleidung immer auch ein Statement ist. Der Griff zu der extravaganteren Bluse, zum bunt gemusterten Halstuch oder zu Fliege statt Krawatte kann für die gewünschte Position eine gute Wahl sein, sollte aber wohl überlegt werden. Wer ein zeitloses, klassisches Bewerbungsbild möchte, ist mit einfarbiger, schlichter Kleidung gut beraten.

Tiefe Ausschnitte
Im Bezug auf Bewerbungs- und Businessportraits eignen sich nicht nur Ausschnitte nicht, die tatsächlich zu tiefe Einsichten gewähren, sondern auch tiefere V- oder Rundhalsausschnitte, bei denen eigentlich alles bedeckt ist, sind oft problematisch. Der Bildausschnitt eines Bewerbungsfotos zeigt wenig Körper, weshalb es auf dem Foto schnell so aussehen kann, als hätte man überhaupt nichts unter dem Blazer. Ein Ausschnitt sollte daher möglichst nicht tiefer als auf Achselhöhe enden. Auch schulterfreie Oberteile sind unpassend

Die Hose oder der Rock…
… spielen auf einem Bewerbungsfoto keine Rolle. Bilder im Querformat zeigen den Körper ca. bis zur Achsel, im Hochformat maximal bis zur Taille. Bewerbungsfotos werden auf dem Lebenslauf in der Regel so klein verwendet, dass größere Bildausschnitte keinen Sinn machen, da das Gesicht nicht mehr richtig zu erkennen ist.

Krawatte ja oder nein?
Auf diese Frage gibt es leider keine universelle Antwort. Selbst innerhalb einzelner Branchen kommt es immer auf den Dresscode des jeweiligen Unternehmens an. Am besten vorher informieren und auch recherchieren, wie sich die Mitarbeiter auf der Firmenwebsite präsentieren. Mehr zu dem Thema findet ihr auch in unserem Interview mit UNIPORT, dem Karriereservice der Uni Wien. Für alle, die mit ihren Bewerbungsfotos flexibel bleiben wollen, bieten wir zu einem Aufpreis von 15 Euro einen Outfitwechsel an. Außerdem gibt es diverse größere Pakete mit mehreren Outfitwechseln und Hintergründen.